Gastbeitrag im Magazin Surplus
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Lesetipp:
Von Johanna Kaufmann und Marius Federmann ist ein Gastbeitrag im Wirtschaftsmagazin Surplus erschienen. Die beiden Politökonomen zeigen die Entwicklung der Entgrenzung von Arbeit Leben auf, entkräften gängige ökonomische Scheinargumente und fordern dazu auf, neue Bündnisse zu schmieden, um individuelle Zeithoheit zu sichern.
“Nach wie vor ist der Sonntag für die meisten Menschen der einzige verlässliche freie Tag zwischen den Schichten der Lohnarbeit, an dem Raum für soziale Kontakte, körperliche Erholung und mentale Entlastung bleibt. Fehlt Menschen durch Sonntagsarbeit Zeit für die Pflege ihrer sozialen Beziehungen und gesellschaftliche Beteiligung, hat dies gravierende Folgen für die individuelle Gesundheit und das soziale Umfeld der Arbeitenden. (…) Zu den erwähnten hohen psychischen Belastungen erhöht sich für Beschäftigte, die sonntags arbeiten, das Risiko von physischen Schäden und Arbeitsunfällen massiv.”
“Längere Ladenöffnungszeiten werden neben den aggressiven Preisschlachten von Handelsketten als Instrument im Verdrängungswettbewerb genutzt. Um sich diesen leisten zu können, sparen die Konzerne Personalkosten ein, indem sie Tarifverträge umgehen. (…) Im Lebensmitteleinzelhandel haben vier Unternehmen 87 Prozent des Marktes unter sich aufgeteilt. Diese Oligopolstellung geht nicht nur mit Niedriglöhnen einher, sondern birgt ein Risiko für die Kundinnen und Kunden.”
Lesen Sie den gesamten Artikel (kostenfrei) hier: https://www.surplusmagazin.de/freier-sonntag-supermarkte-tegut-einzelhandel/
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